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D-79713  Bad Säckingen

Tel.: 07761-6920

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Email:

info@rgs-foerderschule.de

 

Schülersprechzeiten:

 

 

Montag - Freitag

09.00 - 10.30 Uhr

 

   

FAN - Förder Angebot am Nachmittag

 

 

 
Schaubild über derzeitige Angebote  

 

   

Kontakt zum FörderAngebot am Nachmittag:

 

Thomas Zogalla

(Sozialarbeiter)

Tel.: 0176/11931114

fan@rudolf-graber-schule.de
 

 

 

Seit dem Schuljahr 2007/2008 dehnt sich von Montag bis Donnerstag der Betrieb  in der Rudolf-Graber-Schule auch in die Nachmittage aus. Es findet jedoch kein üblicher Unterricht statt. Die Schülerinnen und Schüler können Lernhilfen besuchen, in denen sie mit Unterstützung ausgebildeter Kräfte ihre Hausaufgaben machen und darüber hinaus auch Hilfe beim Üben des Unterrichtsstoffs erhalten. Außerdem gibt es zahlreiche Arbeitsgemeinschaften verschiedenster Ausrichtungen. Unter diesen Angeboten können die Schüler und Schülerinnen der Rudolf-Graber-Schule frei wählen, müssen sich dann aber für ein Schuljahr zur regelmäßigen Teilnahme verpflichten. Dabei können sie nur einzelne Arbeitsgemeinschaften besuchen, aber auch das Verbringen ganzer Nachmittage in der Schule ist denkbar. Nur für die Teilnahme an der Lernhilfe muss etwas bezahlt werden, derzeit beträgt der Mindestbeitrag 90 Euro für sechs Monate. (Die Beiträge sind abhängig vom Einkommen der Eltern gestaffelt.)

 
   

 

Das Förder-Angebot am Nachmittag ist ein Gemeinschaftsprojekt der Rudolf-Graber-Schule mit der PRO JUVE Caritas Jugendhilfe Hochrhein GmbH. Seit Mitte Oktober 2007 ist in diesem Rahmen ein pädagogischer Mitarbeiter tätig. Zu seinen Aufgaben gehören die Koordination der verschiedenen Angebote, die Durchführung ergänzender Angebote, das Gewinnen weiterer Mitarbeiter. Gleichzeitig ist er direkter Ansprechpartner für Schüler, Lehrer und Eltern. Eine Sonderschullehrerin der Rudolf-Graber-Schule ist beauftragt, ihn bei seinen Koordinationsaufgaben zu unterstützen und die Sichtweise der Schule einzubringen. Darüber hinaus bieten auch mehrere Lehrer und Lehrerinnen der Schule Arbeitsgemeinschaften an. Die Lernhilfe befindet sich in Trägerschaft der Bezirksstelle Bad Säckingen des Caritasverbands Hochrhein e. V.

   

 

 

Finanziert wird das Projekt durch den Landkreis Waldshut. Es steht ein festes jährliches Budget zur Verfügung, aus dem die Personal- und Sachkosten bestritten werden. Zunächst waren vom Kreisrat Gelder für drei Jahre bewillig worden. In dieser Zeit bewährte sich das Projekt durch seine vielfältigen Angebote, welche verschiedene Facetten der Entwicklungsförderung von Kindern und Jugendlichen beinhalten und gut aufeinander abgestimmt sind. Die Kreisräte anerkannten, dass eine erfolgreiche Arbeit entstanden ist und ließen das FAN zu einer festen Einrichtung werden. Das Förder-Angebot am Nachmittag ist zu einem nicht mehr weg zu denkenden Bestandteil der Rudolf-Graber-Schule gewachsen

   
 

Ziel des Förder-Angebot am Nachmittag ist es, den Schülern und Schülerinnen der Rudolf-Graber-Schule unterschiedliche Erfahrungsbereiche und damit Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen. Ganz wichtig sind dabei die Förderung der sozialen Kompetenzen und die Stabilisierung der emotionalen Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Gleichzeitig geht es um ihre verbesserte soziale Integration in das Gemeinwesen und Förderung im Hinblick auf die Berufsfähigkeit.

   
 

Um diesen Zielen gerecht zu werden und eine Vernetzung in der Gemeinwesenarbeit zu erreichen, mussten und müssen weitere Partner für das Förder-Angebot am Nachmittag gewonnen werden. Inzwischen sind die Kontakte mit dem „Kinder- und Jugendhaus“ der Stadt Bad Säckingen ausgebaut. Im Rahmen verschiedener AGs wird dort besonders gerne die Kletterhalle genutzt. Ein Schuljahr lang gab es eine Zusammenarbeit mit dem in Herrischried beheimateten Verein „Mutabor“. Im Schuljahr 2009/2010 kam eine Kooperation mit dem Bad Säckinger Judoclub „Kawaishi“ zu Stande. Das wöchentlich angebotene Training fand bei den Schülern und Schülerinnen sehr großen Anklang. Leider konnte die Kooperation entgegen der Planung nicht fortgesetzt werden, da die Trainerin aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung steht. In eine ganz andere Richtung geht die Zusammenarbeit mit der Festspielgemeinde Bad Säckingen. Deren Regisseurin hat die Leitung der Theater-AG übernommen. Ihr ist es sehr gut gelungen, die teilnehmenden Jugendlichen für „Theaterluft“ zu begeistern. Als besonders zuverlässig erweist sich der Kontakt zu dem Kreis der Senioren im Rahmen des Projekts Agenda 21 der Stadt Bad Säckingen. Regelmäßig kommen „Großmütter“ am Nachmittag in die Schule und basteln oder spielen mit den Kindern. Darüber hinaus haben sie mit ihren Verbindungen bereits einige hilfreiche Brücken für FAN geschlagen. Immer wieder kommen auch Schüler verschiedenster Schulen und Ausbildungsstätten, um ihre Praktika im Förder-Angebot am Nachmittag abzuleisten. In diesem Zusammenhang besonders positiv bringen sich die Schülerinnen und Schüler ein, die im Rahmen ihrer Erzieher-Ausbildung Praktika machen. Auf diesem Weg entstanden Kontakte zur Justus-von-Liebig-Schule in Waldshut. Ebenso machen seit mehreren Jahren Schüler und Schülerinnen der neunten Klassen des Scheffel-Gymnasiums, koordiniert durch die Ehrenamtsstelle des Caritas-Verbands Bad Säckingen, ihr Sozialpraktikum im Rahmen des FAN. Als sehr hilfreich hat sich das Jugendbegleiterprogramm des Landes Baden-Württemberg erwiesen. Aus diesen Mitteln kann engagierten Menschen, die das Förder-Angebot am Nachmittag mit zusätzlichen Angeboten in der Mittagsbetreuung oder eigenen Arbeitsgemeinschaften unterstützen, eine Anerkennung gezahlt werden. Dank der Caritas-Stiftung kann seit dem Schuljahr 2010/2011 ein Musiklehrer engagiert werden, welcher nun die Band-AG leitet. Diese wird von den Schülerinnen und Schülern sehr begeistert angenommen. Seit Mai 2012 hat das FAN große Unterstützung durch eine Mitarbeiterin, die im Rahmen der Bürgerarbeit an die Rudolf-Graber-Schule gekommen ist. Sie unterstützt den laufenden Betrieb und bietet eigene Arbeitsgemeinschaften an.

   
 

Im Projekt Förder-Angebot am Nachmittag haben sich inzwischen feste und verlässliche Organisationsstrukturen gebildet. Das anfängliche Problem der Versorgung der Schüler und Schülerinnen in der Mittagszeit ist gelöst. In dieser Zeit wird auch ein Mittagstisch angeboten. Das Essen wird aus der Küche des Horts „Bunte Arche“ der benachbarten Hindenburg-Schule, einer Grundschule, bezogen. Dank großzügiger Spenden ortsansässiger Betriebe und einer Krabbelgruppe wurde bis in das Schuljahr 2010/2011 jedes Mittagessen mit einem Euro bezuschusst. Auch die Eltern unserer Schule unterstützten mit verschiedenen Aktionen die Bezuschussung. Inzwischen wird für einige Kinder das Mittagessen zu einem großen Teil aus Mitteln der Bundesagentur für Arbeit finanziert. Nur ein Euro müssen sie pro Essen selbst zahlen. Diese Kinder stammen aus Familien, die im Rahmen des Kinderzuschlags ein Anrecht auf Leistungen für Bildung und Teilhabe der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit  haben. Im Mittagsbetrieb arbeitet zusätzlich eine Honorarkraft, die auch den Mittagstisch betreut. Immer wieder kommt hier Unterstützung durch Praktikanten/innen und einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin auf Basis des sogenannten „Ein-Euro-Jobs“. Diese/dieser kümmert sich dann um einzelne Schüler.

   
 

Aber noch sind nicht alle Probleme gelöst. So können auswärtige Schüler der Klassen 1 und 2 die Angebote nur nutzen, wenn die Eltern sie im Anschluss abholen können. Ein Heimtransport durch den Schulbus im Laufe des Nachmittags gestaltet sich schwierig und ist nur in Einzelfällen möglich. Die Bezahlung des Mittagessens ist für einige Eltern immer noch ein Problem. Die Schülerinnen und Schüler aus diesen Familien können (oder müssen) in der Mittagszeit ihr mitgebrachtes Vesper verzehren. Es wäre aber überaus wünschenswert, dass alle anwesenden Kinder und Jugendlichen am gemeinschaftlichen warmen Essen teilnehmen könnten.

   
 

So gilt es weiterhin, kreativ zu sein und neue Ideen zu entwickeln, um das Förder-Angebot am Nachmittag veränderten Gegebenheiten und den sich wandelnden Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen anzupassen.

 

 

 

Kontakt zum Förder-Angebot am Nachmittag:

                    Herr Thomas Zogalla (Sozialarbeiter), Tel.: 0176/11931114

                    Frau Beatrix Hoffeins (Sonderschullehrerin), erreichbar über die Schule

   
 

 Darum...

...braucht eine Förderschule eine Einrichtung zur Nachmittagsbetreuung?

 

Arbeit des pädagogischen Mitarbeiters