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Konzeption der RGS

 
   

Großen Wert legen wir in unserer sonderpädagogischen Arbeit auf ein lebensnahes und handlungsorientiertes Lernen.

 
   

Eine besondere Bedeutung kommt dabei unserer Schülerfirma „RGS-Wolle“ zu. Dort wird Naturwolle aus unserer Region mit traditionellen Techniken weiterverarbeitet. Produktion, Verwaltung und Verkauf wird weitestgehend selbständig von den Schülern organisiert und durchgeführt. Eine Vielzahl von Auszeichnungen für die „RGS-Wolle“ zeugt von der hohen Qualität dieser pädagogischen Arbeit.

 
   

Seit dem Jahr 2000 besteht diese Schülerfirma. Die positiven Erfahrungen mit dem „Wollprojekt“ zeigen, dass die Beschäftigung mit der Schafwolle ganzheitliche Erziehung  im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung ( BNE ) ermöglicht.

 

Hand, Kopf und Geist werden gleichermaßen angesprochen und gefördert.  Schafwolle als ein sinnlich formbares Material berührt den ganzen Menschen und stellt ein motivierendes Medium dar.

Schüler mit besonderem Förderbedarf erzielen oft schwache Schulleistungen und haben Probleme bei der Arbeits- bzw. Lehrstellensuche. Für diese Schüler bietet die Schülerfirma eine besonders geeignete Lernplattform.

 

„Schülerfirmen sind  Pioniere des Wandels“ (Professor Dr. Gerhard de Haan, Universität Berlin, Vorsitzender des Nationalkomitees der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" )

 

In diesem Sinne stellen Schülerfirmen einen wesentlichen Baustein  einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) dar. In ihnen können die Schüler die BNE-Kriterien  (Ökologie, Ökonomie, Soziales und Teilhabe) erfahren. Zum anderen kann eine Auseinandersetzung mit diesen Kriterien in geeigneter Lernumgebung und mit entsprechenden Methoden zu einer Steigerung der Motivation führen, mit positiven Auswirkungen auf das allgemeine Lernverhalten, Einstellungen und Haltungen. Eine wesentliche Lernmethode der Schülerfirmen ist der Projektunterricht, da er fächerübergreifend ausgerichtet ist. Er erlaubt den Schülern eigenverantwortlich und selbständig in altersübergreifenden Gruppen zu handeln (Sozialkompetenz).

 

Da die Schüler die Eigentümer der Firma sind, bestimmen sie das Handeln in der Schülerfirma selbst. Kooperationspartner bereichern durch ihre Erfahrungen und Kenntnisse „das Unternehmen RGS-Wolle“.  Das nachhaltige Bildungskonzept kann gerade in der Arbeit mit Schafwolle begreifbar gemacht werden, denn Schafwolle ist ein nachwachsender Rohstoff ( Ökologie ) und mit den Produkten können die Schüler Geld  verdienen ( Ökonomie ).

 

Aus dem Wollprojekt entwickelten sich im Laufe der Jahre weitere Projekte, wie z. B. das Kartoffelprojekt.

 

Mehrmalige Auszeichnungen zum offiziellen UN-Dekadeprojekt ließ nach kritischer Prüfung in der Schule den Entschluss reifen, die Rudolf-Graber-Schule konzeptionell nach BNE auszurichten.

 

Diese Ausrichtung geht einher mit der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Baden-Württemberg wird derzeit als ein wichtiges Leitprinzip in allen Bildungsplänen etabliert.

 

Ziel von BNE ist die Entwicklung und Förderung der Gestaltungskompetenz, einem Kompetenzbündel, das die Schüler befähigen soll, komplexe Aufgaben und Probleme  jetzt  und in der Zukunft zu bewältigen.